Geschichte

Der Anfang oder besser die Planung dieser Anlage liegt nunmehr über 45 Jahre zurück. Damals entdeckte ich als Jugendlicher meine Liebe zur Modellbahn in Spurgröße N. In dieser Anfangszeit entstanden einige kleinere Anlagen - eine war sogar nur ein einfacher Kreis in einer großen Schublade.

Damals schon begann ich mit der Planung einer Anlage, die einmal genau in eine Nische unseres Dachbodens passen sollte. Mehrere Variationen verfeinerten im Laufe der Zeit die Grundidee von einer u-förmigen Anlage mit einer doppelgleisigen Haupt- und einer eingleisigen Nebenstrecke.

Die Anlage wurde damals aber nicht realisiert; einerseits war die Nische noch mit allerhand Gerümpel belegt, andererseits wandten sich meine Interessen dann doch eher den zwischenmenschlichen Beziehungen zu; kurzum: Die Pläne lagen etwa 20 Jahre in der Schublade.

Nach Studium und Familiengründung und die Rückkehr in mein Elternhaus kehrte auch die alte Leidenschaft zurück und so begann ich im Jahre 1994 mit dem Bau der lange geplanten Anlage in der besagten Nische des Dachbodens – also mit der Realisierung meines Jugendtraumes.

 

Der Anfang 1995

Zu Beginn wurde die Unterkonstruktion in Rahmenbauweise erstellt. Der Rahmen ist teilweise fest mit der Außenwand verbunden. Teilweise gibt es Mittelstützen.

Auf diesem Rahmen befinden sich die Fahrstrecken in Form von Sperrholzbrettchen, die den ungefähren Schienenverlauf vorgeben und gleichzeitig die Möglichkeit geben, die Landschaft in die Höhe und in die Tiefe zu gestalten.

Um die Montage zu ermöglichen wird die Bahnanlage von unten nach oben erstellt - unter der Maxime, dass man an alle Gleisbereiche später von unten herankommen soll. Das ist bis auf die Rampenstrecke links hinten auch gelungen.

Ausgerechnet die Rampenstrecke bringt aber immer wieder Probleme im Fahrbetrieb - es ist zum Verzweifeln!

 

Bauphase 1996 - 1999

Zwischen 1996 und 1998 entstand die Zwischenebene, die eine Streckenführung zwischen dem Schattenbahnhof im untertsen Stockwerk und der Hauptebene darstellt. Hier gewinnt die zweigleisige Hauptstrecke an Länge und kann im hinteren Bereich der Anlage langsam zur Hauptebene ansteigen. Im linken Bereich der Hauptebene entsteht ein Durchstieg, der es mir ermöglichen soll, den linken Bereich der Anlage zu erreichen. In der Hauptebene habe ich dazu einfach ein Oval aus der Platte gesägt, das später von unten eingefügt werden kann. Auf dem Oval plane ich ein Fabrikgelände, so dass die Übergänge weniger deutlich erkennbar sein werden.

 

Berglandschaft und Bahnhofsplanung 2000 - 2002

Im linken hinteren Bereich der Anlage erreichen sowohl die zweigleisige Hauptstrecke als auch die Nebenstrecke die Hauptebene und führen zur Bahnhofseinfahrt. Diese Auffahrt muss mit einer Berglandschaft überdeckt werden. Gleichzeitig ermöglicht dieser Anstieg eine größere Brückenkonstruktion, die sich über den Bahnhof hinwegzieht und in die große Berglandschaft mündet, in der eine große Wendel auf die Zwischenbene hinterführen soll. Verschiedene Brücken werden aneinandergebaut bis eine ansehnliche Gesamtkonstruktion erntsteht, die mir gefällt und die ihren Zweck erfüllt.

In der mitte der Anlage entsteht der sechsgleisige Bahnhof, der fertig sein muss, bevor die Brückenkosntruktion darübergeführt werden kann. Hier sind erstmals größere Schaltungen zu planen, denn die Idee ist, im Bahnhofsbereich eigene Fahrtregler einzusetzen, um einen exakten Spielbetrieb zu ermöglichen, während auf den Streckenabschnitten die Fahrt weitgehend automatisiert ablaufen soll. Damit bekommt jede Streckenführung fünf oder sechs Blockabschnitte. Der Abschnitt im Bahnhof wird elektrisch völlig getrennt und von eigenen Fahrtreglern gesteuert. Zusätzlich sollen einzelne Gleisabschnitte innerhalb des Bahnhofes auf einen weiteren Fahrtregler ("Rangiertrafo") umgeschaltet werden können, um An- und Abkuppelvorgänge realistisch nachvollziehen zu können. Das bedeutet, eine vom Zug getrennte Lok kann in die ein Richtung wegfahren, während der Zug von einer Rangierlok in entgegengesetzte Richtung abgezogen wird. Das alles ist sehr kompliziert und stellt mich als Elektronik-Laien vor erhebliche Denkaufgaben.
Während eines Urlaubs in Kroatien enstehen die Schaltungspläne für den Bahnhof, die bis heute Gültigkeit haben.

 

Bahnhof, Stadt und Oberleitung - Ab 2003

Hinter dem Bahnhof entstehen langsam die Grundzüge einer kleinen Stadt. Mit dem Oberleitungsbau beginne ich ebenfalls im Bahgnhofsbereich, auch wenn im linken hinteren Teil der Analge (vor allem beim Übergangsgleis, das eine Überleitung aus der eingleisigen Strecke in die Gegenspur der zweigleisigen Hauptstrecke ermöglicht) bereits einige Streckenabschnitte mit der Oberleitung versehen sind. Es hat sich schnell gezeigt, dass es kaum realsierbar ist, die Oberleitung im sichtbaren Bereich von den Stromabnehmern berühren zu lassen. Zu groß ist die Gefahr, dass ein Stromabnehmer die Leitungen herunterreißt. Auch sind die Stromabnehmer bei den Loks der einzelnen Hersteller so unterschiedlich konstruiert, dass beim Übergang vom nicht sichbaren Bereich (ohne Oberleitung) in den sichbaren Bereich das "Einfangen" nicht mit 100%-iger Sicherheit gelingt. So entschließe ich mich schweren Herzens, die Stromabnhemer bei allen E-Loks im eingezogenen Zustand zu belassen! Das sieht natürlich nicht so realistisch aus, spart aber eine Menge Mühe und verhindert unheimlich viel Ärger!

In dieser Zeit beginne ich alles rollende Material auf die Profi-Kupplung von Fleischmann umzurüsten. Das ist optisch eindeutig ein Gewinn! Allerdings stelle ich fest, dass diese Kupplungen ein noch genaueres Arbeiten beim Gleisbett erfordern, da sie deutlich empfindlicher auf Unebenheiten reagieren als die N-Spur-Standard-Kupplungen. Vor allem in den Bereichen, die bereits fertig sind und an die ich nicht mehr ganz so leicht hinkomme, gibt es einige Problemstellen!

 


Ergänzung Dezember 2005

In der Zwischenzeit hat sich Einiges getan! Im linken hinteren Bereich ist eine Berglandschaft mit Tunneleinfahrt, Felsformation, Wald, landwirtschaftlicher Nutzfläche und einer Streuobst-Wiese entstanden. Im mittleren Bereich hinter der Querung der Eisenbahnstrecke ist eine kleine Siedlung entstanden. Davor befindet sich eine der beiden automatischen Schrankenanlagen.

Rechts im Hintergrund habe ich den Platz mit einer Pferdekoppel und einer Scheune gefüllt. Hier ist ein richtiger Reitparcours entstanden (auch wenn er wegen der geringen Größe nicht besonders gut zu sehen ist!).

Auf der linken Seite ist in der Mitte eine größere Fabrik entstanden, zu der auch eine herrschaftliche Villa gehört (sicherlich wohnt dort der Besitzer der Fabrik!). Das Fabrikgelände wirkt derzeit noch etwas leer, aber hier soll einmal durch viele Bauteile und Container ein einigermaßen realistischeres Szenario entstehen.

Unterhalb der Brückenkonstruktion (ich gebe es ja zu - wegen des Schattenwurfs der Brücken wenig realistisch!) hat sich eine Gärtnerei und eine Kleingartenanlage angesiedelt.

Im Stadtbereich befindet sich im Vordergrund der Bahnhof mit einem großen Parkplatz und einem Busbahnhof (derzeit noch nicht fertig), gegenüber befinden sich eineinhalb Straßenblöcke mit mehrstöckigen Wohngebäuden. Die Einkaufstraße führt zur Kirche, wo gerade eine Hochzeit stattfindet. Nach rechts schließt sich ein kleines Viertel mit Ein- und Mehrfamilienhäuser, ein Supermarkt, ein Autohaus und eine Tankstelle an. Rechts vom Bahnhof befindet sich noch ein Postamt.

Sehr stolz bin ich auf meine Feuerwache, auch wenn sie noch lange nicht fertig ist. Ein Freund, der ein besonderes Faible für Feuerwehren hat, hat mir einige Feuerwehrautos "aufgepeppt" bzw. aus verschiedenen LKWs einige Unikate erstellt, die sich sehen lassen können. Zukünftig soll der Hof der Wache noch besser ausgestaltet werden ... Dann werde ich sicher auch eine eigene Rubrik "Feuerwache" auf dieser Homepage erstellen.

Als besonderes Schmankerl habe ich über der Anlage eine Leuchtstoffröhre angebracht und mit einer blauen Kunststoffröhre versehen. Brennt diese Lampe, ergibt sich ein blaufahles (an den Mond erinnerndes) Licht, das hervorragend als Nachtbeleuchtung geeignet ist. Die Häuser- und die Straßenbeleuchtung kommen wesentlich besser zur Geltung, weil auch noch unbeleuchtete Details sichtbar sind. Einen solchen Beleuchtungseffekt kann ich nur empfehlen!

Im Jahr 2006 will ich weiter an Details im Stadtbereich und der Feuerwache arbeiten. Endlich (nach zweieinhalb Jahren!!!!) sind auch die bestellten Oberleitungsmasten von der Fa. Viessmann gekommen, mit denen ich zwei Gleise auf einmal überspannen kann und die entlang die Rampe im Hintergrund die zweigleisige Hauptstrecke elektrifizieren sollen.

Dann geht es los mit der Gestaltung der Bergwendel im linken Bereich der Anlage...!

Der Rangier- und Verladebereich im rechten Teil der Anlage wird wohl noch etwas warten müssen; derzeit benötige ich die Fläche noch als Arbeitsplatz ...

 

Ergänzung August 2006

Die Urlaubszeit ermöglichte es mir, das Vorhaben Berglandschaft anzugehen: Die Unterkonstruktion erstellte ich - genau wie die geformten Landschaftsteile zuvor - aus "Kapaplast", einem leichten, aber sehr stabilen Baustoff in Sandwich-Bauweise (Karton-Schaum-Karton), wie er vor allem im Messebau Verwendung findet. Genau von dort stammen meine Reste, denn im Handel ist das Material recht teuer. Es lässt sich mit einem Cutter ganz einfach zuschneiden und mit der Heißklebepistole problemlos fixieren. So entsteht eine sehr stabile Unterkonstruktion. Darauf befestige ich - ebenfalls mit Heißkleber - Streifen einer handelsüblichen Glasfasertapete. So entsteht die Grundform der späteren Landschaft. Darüber kommen die bewährten Gipsbinden, die man schön leicht anmodellieren kann, z. B. bei Wegen, Rinnen und leichten Wellen. Eine intensivere im Höhenniveau ausgeprägtere Modellierung erfolgt dann mit Montagegips. Danach wird (das ist auf den Bildern aktuell noch nicht zu sehen) die Beflockung mit einem ein Gemisch aus Tapetenkleister und Abtönfarbe aufgebracht. So kann kein Untergrund durchscheinen, auch wenn mal an einer Stelle die Beflockung etwas dünner ausfällt ...

In der Bildergalerie habe ich auch noch einige schöne Fotos mit Detailansichten aus der Stadt ausgestellt.

 

Ergänzung  im Juni 2009

Lange Zeit habe ich hier nichts ergänzt!

Inzwischen ist die Berglandschaft fertiggestellt und ich habe mit dem Rangierbereich und den Abstellgleisen begonnen. Dieser Bereich diente mir bislang vor allem als Montage- und Ablagefläche. Nun sind die Gleise und Weichen montiert und erste Gestaltungselemente wurden ebenfalls platziert. Derzeit arbeite ich an der Verkabelung. Dazu wurde ein Strang mit weiteren 100 Kabelverbindungen unterhalb der Platte mit dem Stellpult verlegt. Im Augenblick funtkioniert elektrisch noch nicht viel, ich hoffe aber bis zum Sommer so weit zu sein, dass zumindest die Züge den Bereich nutzen können.

In einer weiteren Ausbaustufe wird auch hier die Landschaftsgestaltung eine Rolle spielen, sowie die Spielfunktionen (Rangieren, Züge zusammenstellen, Abkuppeln etc.) eingebaut werden.

Erste Überlegungen zu einer zukünftigen Erweiterung habe ich ebenfalls angestellt und entsprechende Weichen eingebaut, die diese zulassen ...

Auf der Anlage sind einige Metall-Modelle von GHQ (www.ghqmodels.com) dazugekommen, die ich in den USA bestellt habe. Die Modelle sind leicht zusammenzubauen und sehen gut aus. Sie sind vor allem deshalb ein Blickfang, weil es m. W. keine deutsche Firma gibt, die vergleichbare Modelle anbietet!

 

Ergänzung im April 2013

Es ist unglaublich! Meine berufliche Situation hat mich in den letzten vier Jahren so gefordert, dass ich nur wenig Zeit zum Weiterbau der Anlage aufbringen konnte. Vielleicht lag es aber auch daran, dass nun wieder Strippenziehen angesagt war. 23 weitere Weichen wollten eingebaut, verkabelt und auf Funktion überprüft werden. Dazu kamen unendlich viele Stromzuführungen, um die komplizierte und dichte Streckenführung im Rangierbereich so zu gestalten, dass dort viele Loks abgestellt werden können und ein echter Rangierbetrieb ermöglicht wird. Das alles hat sich unendlich hingezogen! Aber jetzt ist es fertig!

Da der Rangierbereich in einer Schleife liegt (die später einmal erweitert werden kann) entsteht die Möglichkeit, Loks auf der Stecke zu drehen. Das ermöglicht neue Ideen und ist elektrisch recht unkompliziert realisierbar.

Leider stellte sich bei der Endkontrolle heraus, dass zwei Weichen Schaltungsprobleme haben, so dass ich sie nochmmals ausbauen und ersetzen musste. Aber alles andere läuft. Nun dauert es ein bisschen, bis die ganze Anlage wieder eingefahren ist, aber das macht viel Spaß.

Als nächste Schritte werden Herkat-Entkuppler an den entscheidenden Stellen eingebaut, die ich in den letzten Jahren immer wieder recht günstig ersteigern konnte. Auch die landschaftliche Gestaltung des Rangierbereichs steht nun an! Nachdem die Kabel aber alle verlegt sind, geht das jetzt sicher wieder schneller!

 

Ergänzung im Dezember 2013

Es stellt sich im Fahrbetrieb heraus, dass die Kurvenführung im Rangierbereich zu eng ist. Der enge Radius führt immer wieder dazu, dass Züge umstürzen. Abhilfe schafft eine kleine Erweiterung. Die Verlängerung um einen guten halben Meter ermöglicht durch den schrägen Verlauf des Rangierbereiches einen größeren Radius.

Das Resultat kann überzeugen! Gleichzeitig werden so auch die Abstellgleise länger.

 

Ergänzung im April 2015

Die Ausgestaltung des Rangierbereiches geht weiter. Ein bisschen Farbe und vor allem die Anpassung der elektrischen Anschlüsse ist geschafft. Als nächstes steht der Bau der Oberleitung an und die weitere Ausgestaltung des Rangierbereiches.

 

Ergänzung im Dezember 2020

Seit April 2015 hat sich einiges verändert. Auch wenn nicht viel Zeit für die Modellbahn blieb, habe ich doch immer wieder in kleinen Abschnitten Zeit gefunden, da und dort etwas zu verändern. So konnte ich den Bereich des Treibstofflagers und der Tankstelle für die Dieselloks gestalten, habe den Bahnübergang zum Rangierbereich überarbeitet und dabei eine defekte Schranke ausgewechselt. Am schwierigsten war allerdings der Bau der Oberleitung. Hier sind auch einige große Oberleitungsmasten von Viessmann verbaut worden, die mehrere Gleise überspannen - siehe Fotogalerie!

Im Jahre 2019 stellte sich heraus, dass auf dieser Homepage irgendwo ein Fehler war, so dass nur die Startseite erreichbar war. Daher setzte ich in den letzten Tagen die Homepage komplett neu auf.

Die anstehenden Weihnachtsfeiertage und der Lockdown, den Corona ganz Deutschland beschert, sollte mir etwas Zeit schenken, auch an der Anlage weiterzubauen.

 

Ergänzung im Januar 2021

Die Urlaubstage und das Ekelwetter draußen haben es mir leicht gemacht, in den letzten Tagen endlich wieder weiter an der Gestaltung der Anlage zu arbeiten. Ein paar neue Figuren (Weihnachtsgeschenke) waren der Anlass, das anstehende mühsame Einschottern des Rangierbereiches und der Abstellgleise noch etwas hinauszuschieben und den lange geplanten Klettersteig zu gestalten (siehe Fotogalerie!). Nähnadeln als Seilanker und farbige Nähfäden geben zusammen mit den Kletterern ein buntes Szenario, das links vorne im Anlagenbereich ins Auge fällt.
Bei dieser Gelegenehit konnte ich gleich einmal die Stromtrassen (graue Nähfäden) zwischen dem kleinen Windrotor und dem alten Umspannwerk verlegen. Damit ist jetzt auch die Stromversorgung von "Harthausen" gesichert! Die Querspannwerke der Oberleitung im Bahnhofsbereich hatten bislang als Abspanndrähte flexible Gummischnüre, die aber inzwischen trocken und brüchig geworden sind. Da ich schon beim Einfädeln war, habe ich diese gleich ersetzt, so dass sich jetzt wieder ein schönes Bild ergibt.

Als nächstes stehen noch die Gestaltung der Feuerwache (hier gibt es ja bereits zahlreiche Fahrzeugunikate, Figuren sind ebenfalls vorhanden - lediglich eine gute Gestaltungsidee fehlt mir noch) und dann doch das langweilige Einschottern der Abstellgleise und des Rangierbereiches an ...

Auch das Fabrikgelände ist noch etwas leer und öde ... mal sehen, was mir für diesen Bereich einfällt!

 

Ergänzung im Februar 2021

Wenn's läuft, dann läuft's! In den letzten Wochen habe ich fast jeden Tag abends ein, zwei (oder auch mal drei) Stunden mit Schotter- und Gestaltungsarbeiten zugebracht. Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Es macht sicher einen Unterschied, ob man Gleise auf geschotterten Streifen aufbaut oder die Schotterung nach dem Bau der Gleisanlage vornimmt, so wie ich es gemacht habe. Es ist schon mühselig, mit einem kleinen Pinsel zwischen jede Schwelle ein Tröpfchen verdünnten Tapetenkleister zu setzen und dann abschnittsweise die Schotterung vorzunehmen, nach dem Trocknen abzusaugen und die entstandenen Lücken wieder nachzuarbeiten - das Ganze in bestimmt drei bis fünf Arbeitsgängen (bei vorhandener Oberleitung und vielen engen Gleisen im Rangierbereich!). Ich weiß schon, warum ich mich die letzten Jahre vor dieser Arbeit gedrückt habe ...
Vielleicht bringt man im Alter etwas mehr Geduld auf oder der Mangel an Alternativen (Covid19-Situation) macht sich bemerkbar: Ich habe es tatsächlich geschafft, beinahe jeden Tag ein Stückchen weiterzukommen und das Ergebnis lässt sich sehen.
Dieses Motivationshoch ließ mich einige schöne neue Modellen kaufen, um den Rangierbereich mit einer Lokleitung (DM-Toys) und einem Betonmischwerk (Faller) bestücken zu können. Die Lokleitung war mein erstes Modell aus Papier, das DM-Toys als lasergestanzten Bausatz anbietet. Ich muss sagen, ich bin total begeistert! Es ist ein präzises Modell und lässt sich sehr sauber zusammenbauen. Keine Klebespuren - nichts!

Auch das Betonmischwerk ist gelungen und macht - zumindest für mich - einen harmonischen Gesamteindruck. Ein bisschen Beiwerk fehlt noch, aber das kommt noch!

Ich habe mir auch einen Metall-Bausatz für eine Schrankenanlage gekauft, die ganz rechts am Rand den Rangierbereich absichern soll. Das Modell wird ohne elektrische Funktion und damit immer geschlossen sein - es sei, denn man öffnet es händisch. Das wird eine äußerst feine Lötarbeit, das habe ich schon erkannt. Mal sehen, wie das Ergebnis aussieht.

 

 

Fortsetzung folgt!

 

 

 

 

 

 

 

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